Schulkindergarten Zollergraben

Die pädagogische Aufgabe des Schulkindergartens ist die gezielte Vorbereitung von Kindern zur Einschulung in die reguläre Grundschule...

Dieser wird hauptsächlich von Kindern besucht, die schulpflichtig sind, die aber in bestimmten Bereichen ihrer Persönlichkeit die Schulfähigkeit und Schulbereitschaft noch nicht ganz erreicht haben. Außerdem nehmen wir Schulrückkehrer auf.

Die Begriffe "Schulfähigkeit" und "Schulbereitschaft" umfassen verschiedene Teilbereiche der kindlichen Persönlichkeit. Hierzu zählen die körperlichen, die intellektuellen, die sozialen sowie die emotionalen Voraussetzungen, die ein Kind braucht, um den Anforderungen der Schule gewachsen zu sein.

Somit besuchen den Schulkindergarten beispielsweise

  • Kinder, die im letzen Jahr vor der Schule in kleinen Gruppen von Gleichaltrigen gefördert werden sollen
  • Unkonzentrierte, unruhige Kinder
  • Kinder, die sich noch schwer in einer Gruppe einordnen können oder die ihre momentanen Bedürfnisse noch nicht zurückstellen können.
  • Kinder, die es noch nicht schaffen, eine Tätigkeit zu Ende zu führen, die schnell die Lust an etwas verlieren
  • Kinder mit leichten Sprachstörungen
  • Ängstliche, kontaktscheue Kinder
  • Kinder, die noch eine sehr starke Mutterbindung haben und unselbstständig sind
  • Noch sehr kleine, körperlich zarte Kinder

Die Aufgabe des Schulkindergartens ist es, dem vom Schulbesuch zurückgestellten Kind ein Jahr Zeit und Raum zu geben Entwicklungsrückstände aufzuarbeiten, psychische Unsicherheiten auszugleichen und seinem individuellen Entwicklungsrhythmus entsprechend auf die Leisitungs- und Lernsituation der Schule vorzubereiten, ohne die Lerninhalte der 1. Klasse vorwegzunehmen.

Im Schulkindergarten wird die Förderung der Gesamtpersönlichkeit als Basis für die Schulfähigkeit des einzelnen Kindes angestrebt.

Die kleine Gruppe (max. 18 Kinder) und zwei pädagogische Fachkräfte bieten gute Rahmenbedienungen, um der Förderung jedes einzelnen Kindes gerecht zu werden.

Um das Kind möglichst vielfältig fördern zu können, ist ein guter Kontakt zwischen dem pädagogischen Personal und dem Elternhaus unerlässlich. Gespräche über die bisherige Entwicklung des Kindes und eventuelle begleitende Maßnahmen sind für beide Seiten eine Hilfe bei der Erziehungs- und Förderarbeit.

Der stark strukturierte Tages- und Wochenablauf (ähnlich einem kleinen Stundenplan) gewöhnt die Kinder an einen regelmäßigen Arbeitsrhythmus und den Aufbau einer altergemäßen Arbeitshaltung. In diesem Übergangsjahr wird versucht den Kindern den Einstieg in die Schule durch eine individuelle und intensive Förderung zu erleichtern.

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